Gemeinde-Pflegehaus

Wohin mit den Alten?

Alten Menschen geht es ebenso wie alten Bäumen: Beide leiden sehr darunter, wenn sie im Alter verpflanzt werden. Doch was sollen Menschen machen, die alt werden und sich nicht mehr alleine helfen und versorgen können? Noch dazu, wenn es in ihrem Wohnort keine Wohnmöglichkeit für Senioren gibt, weil dieser zu klein für ein großes Heim ist?

Denn gerade im ländlichen Raum fehlen Angebote für Betreutes Wohnen und stationäre Pflege – zudem ziehen die jungen Menschen weg von dort und in die größeren Städte. Insgesamt werden in den kommenden fünf Jahren die Zahl der über 80-jährigen Menschen, die heute bereits etwa drei Millionen beträgt, um eine halbe Million steigen. 2020 werden über 5 Millionen Menschen mehr als 80 Jahre alt sein und 2050 fast 8 Millionen.

Der Bau von Pflegeheimen in kleinen Städten wird immer wichtiger

Deswegen werden auch in kleineren Orten neue und flexible Wohnformen in den nächsten Jahren immer wichtiger, wenn es darum geht, ältere Menschen gut zu versorgen. Zudem sind kleine Einrichtungen viel beliebter bei den Bewohnern, hier fühlen sie sich wie in einer eigenen und überschaubaren Familie.

In Gemeinden ab etwa 2 000 Einwohnern können wir die von uns konzipierten, geplanten und gebauten Gemeinde-Pflegehäuser entweder selbst betreiben oder ermöglichen einem örtlichen ambulanten Pflegedienst im Franchise-System den Betrieb eines eigenen Pflegeheimes. Unsere Gemeinde-Pflegehäuser sind konzipiert für Betreutes Wohnen, erfüllen aber zusätzlich die Voraussetzungen für ein Pflegeheim.

In modularer Systembauwauweise „Stein auf Stein“ mit Baustoffen namhafter Lieferanten erstellt, genügen die Gemeinde-Pflegehäuser den hohen energetischen Anforderungen der KfW-55-Effizienzhäuser, den bisher lediglich die Einfamilienhäuser boten. Die Basis der Gemeinde-Pflegehäuser bildet ein Haus, in dem eine Wohngemeinschaft mit zwölf Bewohnern lebt und bei Bedarf gepflegt wird.

Kleine Wohngemeinschaften sind beliebt

Werden mehr Plätze benötigt, dann können in weiteren Systemhäusern weitere Wohngemeinschaften mit jeweils 12 Bewohnern errichtet werden. Dank dieser Systembauweise kann fast jedes Grundstück mit einem derartigen Gemeinde-Pflegehaus ohne große Planänderungen bebaut werden. Die Heimmindestbauverordnung ist für uns als Qualitätsmaßstab irrelevant, diese Verordnung übertreffen wir qualitativ bei weitem.

In einzelnen Zimmern für Raucher oder Nichtraucher können im Gemeinde-Pflegeheim bereits Senioren wohnen, die noch rüstig sind und mitten im Leben stehen. Ein eigenes Wohlfühlbad im Zimmer, barrierefrei und je nach Bedarf mit den notwendigen Haltegriffen ausrüstbar sorgt für große Zufriedenheit. Dank des Hotelcharakters haben die modernen und rüstigen Senioren immer Zeit, ihren eigenen Interessen nachzugehen.

Eine eigene Terrasse und ein eigener Garten bieten viel Platz und Gelegenheit, auf kurzen Wegen an die frische Luft zu kommen. In der Küche werden lokale Erzeugnisse und qualitativ hochwertige Bio-Lebensmittel verarbeitet: So schmeckt gesundes Essen und bietet mehr als nur Sättigung. Auch der Genuss guter Weine und bester Biere gehören zu einem guten Leben.

Einsamkeit ist das grösste Problem im Alter

Mit vielen attraktiven Angeboten rund um das ganze Jahr ist für die Senioren immer etwas zu tun und das Leben im Gemeinde-Pflegehaus so lebenswert, wie es das Leben im eigenen Zuhause war. Bei den Festen rund um den Jahreslauf, wie Frühjahrsfest, Sommerfest, Grillfest oder Herbstfest, Ostern und Weihnachten, kommt nie Langeweile auf. Ob beim Tanz in den Mai oder fröhlichen Geburtstagspartys – in einem Gemeinde-Pflegehaus gibt es keine Einsamkeit. Geselligkeit wird groß geschrieben und auch, wer sich zurückziehen möchte, findet seine Ruhe im eigenen, großzügig gestalteten Appartement.

Damit sich die jeweils 12 Bewohner in ihren Wohngemeinschaften wie in einer Familie wohl fühlen können, ist die Atmosphäre besonders liebevoll gestaltet. Gemeinsam mit den Bewohnern wird das Essen gekocht und der Garten gepflegt. Wie ein Marktplatz ist der Treffpunkt gestaltet, in dem das Leben herrscht. Weil die Selbständigkeit länger erhalten bleibt, wenn täglich etwas getan wird, hilft das Konzept der aktivierenden Pflege und bietet nur so viel Hilfe wie nötig. Somit können die Senioren so lange wie nur möglich selbständig leben und ihr Umfeld aktiv mitgestalten.

Wer sein Kapital mehr als eine besonders attraktive und zukunftsträchtige Rendite erhalten möchte, kann dieses in einem Gemeinde-Pflegehaus investieren und sich auf diese Weise sozial engagieren. Durch den Verkauf von Eigentumswohnungen in einem Gemeinde-Pflegehaus wird nicht nur die Entscheidung der Finanzierung für die Gemeinden leichter gemacht. Denn neben ihrer Rendite von 5 Prozent erhalten die Kapitalgeber ein bevorzugtes Belegungsrecht in ihrem Gemeinde-Pflegehaus für sich und ihre Familie. Das ist somit eine zutiefst soziale, ethische, grüne und zukunftsweisende Kapitalanlage.